Wer ich bin

Vergangenes:

 

In den 80er-Jahren in Mörbisch im Burgenland/Österreich geschlüpft. Verbunden mit den schlammigen Untiefen des Neusiedler Sees, mit seinem rauschenden, zirpenden, surrenden und zwitschernden Schilfgütrtel und seinen anachronistisch anmutenden Ruder- und Tretbooten. Hier bin ich aufgewachsen. Hier lernte ich "ganz nebenbei und selbstverständlich" mit fünf Jahren lesen und schreiben. Der Beginn einer Leidenschaft.

 

Die Leidenschaft für die Sprache, vor allem für die deutsche Sprache, blieb mir bis heute erhalten. Ich studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft sowie Angewandte Sprachwissenschaft an der Universität Wien. Viele Jahre arbeitete ich als Regieassistentin an verschiedenen österreichischen Bühnen (u.a. Schauspielhaus Wien, Dschungel Wien, dieTheater Künstlerhaus, Kosmos Theater), weil mein Herz bereits von Kindesbeinen an fürs Theater schlägt (damals durfte ich die Rolle des jungen Wolfgang Amadé Mozart in einem Kinderstück spielen und verliebte mich dabei nicht nur in seine Musik). Redaktionelle und journalistische Erfahrungen sammelte ich beim ORF, ZDF sowie bei mehreren Wiener PR- und Nachrichten-Agenturen. Viele Jahre war ich als Web-Redakteurin und Content-Managerin in der Tourismusbranche tätig.

 

Neben der geistigen Bewegung brauchte auch mein Körper Bewegung. Nach der Ausbildung zur Aerobic- und Fitnesstrainerin und unzählbaren Step Touches und Knee Lifts in diversen Fitnesscentern zog es mich mehr nach draußen. Ich verschrieb mich dem Nordic Walken und Wandern. Dann wurde es immer ruhiger. Nach Pilates landete ich schließlich beim Yoga. In der Wiener Yogawerkstatt lernte ich den Ashtanga-Vinyasa-Yoga zu schätzen. Dann führte mich mein Weg zum Achtsamkeits-Yoga nach Jon Kabat-Zinn.

 

Dann kam mein wunderbarer Sohn. Die größte Bewegung in meinem Leben. Sowohl geistig wie auch körperlich. Gleichzeitig wurde mir die Bedeutung von Stille-Momenten immer bewusster. So kam ich zur Zen-Meditation. Und ich entdeckte die große Kraft des Vertrauens wieder ...

 

Aktuelles:

 

Heute bin ich in erster Linie und aus ganzem Herzen Mutter. Und weil der Sohnemann so viel Buntheit ins Leben bringt, treibt es mich hie und da nachts an den Schreibtisch, um Erlebtes und Erdachtes niederzuschreiben. Spezialisierung liegt mir nicht. Ich bin eine "bunte Hündin", um den von mir so geschätzten Reinhard Mey auch auf meiner Website unterzubringen. Ich schreibe zu verschiedenen Themen, in verschiedenen Genres. Kunterbunt eben ...

Abenteuer im Kopf, die erlebte ich bereits als sehr junger Mensch. Seitenweise, hefteweise. Geschichten, Gedichte, Ideen – sie entstehen zwischendurch, zwischen Schlafen und Wachen, im Gehen, im Auto, auf der Holztreppe sitzend. Ich mag das Spiel mit Sprache, die unendliche Möglichkeiten, die Schönheit, die Kraft. Genauso wie das Reisen, das Suchen, das Finden. Träume von England und Frankreich, aber auch von den Rocky Mountains. Liebe Abenteuergeschichten, Geschichten von Vagabunden und Nomaden. Wollte immer gern Schlangenmädchen im Zirkus sein. Mag außerdem Chansons, feurigen Csárdás und gute Countrymusik.

 

Und bin Bücher-Verschlingerin. Am liebsten: Hermann Hesse, Haruki Murakami, Zeruya Shalev, Peter Henisch, Peter Turrini, Michael Ende, Otfried Preußler, Charles Dickens, Jules Verne, Anna Weidenholzer, Benoite Groult, Francoise Sagan, Doris Lessing, Nick Hornby, Arno Geiger, Doris Dörrie, Khaled Hosseini, Orhan Pamuk, Mira Lobe, Joseph Guggenmos, James Krüss, Astrid Lindgren, Christine Nöstlinger, Michael Köhlmeier.

 

Ich möchte zu einer respektvollen, achtsamen, gewaltfreien Beziehung zwischen Eltern und ihren Kindern beitragen. Ich setze mich dafür ein, dass die" Mutterschaft" im Speziellen wieder eine Aufwertung erfährt. Das die Elternschaft als das anerkannt wird, was sie ist: die Basis. Und dass diese Arbeit endlich auch monetär entlohnt wird! Die Themen Stillen und Tragen liegen mir besonders am Herzen. Ich möchte außerdem jene Eltern unterstützen, die Kaiserschnitt- und Frühgeburt-Erfahrungen gemacht haben. Ich engagiere mich auch dafür, dass Eltern, die ihre Kinder gerne selbst betreuen möchten, dies auch tun können und dürfen; dass sich Menschen jeden Alters frei und selbstbestimmt entfalten und bilden können und dürfen.

 

 

Was ich sonst noch mag: tanzen, singen, Gitarre spielen, häkeln, töpfern, draußen sein, wandern, im Sand spielen, Steine bemalen, Perlentiere herstellen, malen, gipsen, Collagen herstellen, Bücher gestalten und binden, Erdbeeren aus meinem Gemüsegarten pflücken und naschen, unsere Schildkröten beobachten, Edith Piaf, Mozart, Oper und Operette, Yoga, Pilates, Ballett, John Denver, music of the 80ies. :-))))

 

Und hier noch meine Vita ... für die, die mehr wissen wollen!

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Vita
Lebenslauf_SusanneSommer_2020.pdf
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Die größten Ereignisse sind nicht

unsere lautesten,

sondern unsere

stillsten Stunden. (Friedrich Wilhelm Nietzsche)